KulturForum Zusammen e.V.
 
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16.01-22.01.10 Palästina-Woche

Mehr als Palästina-Solidarität

Auf eine sehr gelungene Palästina-Woche kann das KulturForum Zusammen e.V. zurückblicken. Den Rahmen der Woche bildete eine Ausstellung unter dem Titel „Die Geschichte Palästinas – Was steckt hinter dem Nahost-konflikt?“ im DGB Jugendheim in Hanau. Die Ausstellung war in drei Teile gegliedert: Der erste Teil und der Hauptteil der Ausstellung war aus Sicht der Palästinenser (auch aus islamischer Sicht) Suher Barawre, Sonya El-Gourj und Hasem Nazzal. Sie haben die Tafeln verfasst. Der zweite Teil waren Ergänzungen die einzelne Mitglieder des KulturForum Zusammen e.V. verfasst haben. Es war die private Sicht des jeweiligen Mitgliedes das diese Ergänzung verfasst hat, nicht die Sicht des gesamten Vereins. Das KulturForum Zusammen e.V. hat nämlich keine eigene vollständige Meinung und gibt keine hundertprozentige politische Richtlinie vor, sondern fördert den demokratischen Dialog. Diese Förderung wurde auch am dritten Teil der Ausstellung deutlich. Im dritten Teil wurden die Besucher aufgefordert auf Kärtchen Ergänzungen und Anmerkungen zu schreiben die ihnen wichtig sind. Auch Kritik war erwünscht.    

Angefangen hat die Woche am Samstag den 16.01.10 mit einem mitreisenden Eröffnungskonzert.

Schon zu Beginn des Eröffnungskonzertes der

Palästina-Woche war zu spüren, dass diese Veranstaltung ein voller Erfolg werden würde. Die ersten Besucher kamen schon vor 18:00 h (also vor dem offiziellen Einlass). Nach und nach füllte sich der Saal in der Alten Schule in Hanau-Großauheim auf 70 – 80 Leute.  Um 19:30 h wurde die Feier dann von den Moderatorinnen Suher Barawre (l) und Sonya El-Gourj (r) eröffnet.

Suher begann in arabischer Sprache mit der Eröffnung. Dann setzte Sonya mit dem gleichen Inhalt in Deutsch fort. Alle Besucher wurden recht herzlich begrüßt. Auch wurde das Programm der Woche vorgestellt. Ebenfalls wurde über das Unrecht der Palästinenser berichtet und dass sie die Ungerechtigkeit nicht hinnehmen werden. Nun wurden die Besucher aufgefordert sich für die Palästinensische Nationalhymne die vom Band gespielt wurde zu erheben. Dies geschah dann. Als die Palästinensische Nationalhymne zu Ende war wurde das Wort an Hartmut Barth-Engelbart vom KulturForum Zusammen e.V. gegeben. Dieser bezog sich in seiner Rede gleich zu Beginn auf die Palästinensische Nationalhymne und erwähnte, dass diese von Mikis Theodorakis (einem Griechen) als Geschenk an die Palästinenser komponiert wurde und dass dies ein Brückenschlag zwischen zwei Kulturen sei. Danach bezog er sich auf das KulturForum Zusammen e.V. Eindrucksvoll erläuterte er die Ziele des Vereins.Als er seine Rede beendet hatte kamen die Musiker Eisa Ibrahim [(Foto) Sänger] + Mohamed Ali (Keyboarder).

Die Folklorelieder erlebten eine Steigerung – so kam nach einer Zeit noch ein Trommler und nach wieder einer Zeit ein weiterer Sänger hinzu. Zum Schluss des Konzertes tobte der ganze Saal. Schon zu Mitte des Konzertes begannen die jungen PalästinenserINNEN zu tanzen.

 

Nicht vergessen werden darf, dass auch Hasem Nazzal(der Vorsitzende der Palästinensischen Gemeinde in Hessen) zwischendurch eine Rede gehalten hat, in der er sich beim KulturForum Zusammen e.V. für das Organisieren dieser Woche bedankte. Außerdem rief er zu einer Schweigeminute für die Opfer des Gaza-Krieges Ende 2008 – Anfang 2009 auf. Diese wurde dann abgehalten.

 

Gegen 23:00 h wurde das Konzert nach über drei Stunden beendet. Das Publikum war begeistert.

Genauso eindrucksvoll ging die Woche weiter. Am Montag mit einem Filmabend in Zusammenarbeit mit der Friedensplattform. Gezeigt wurde der Film „Arnas Kinder“. In diesem Film wird über das Schicksaal einiger Kinder im Freedoom Theatre die teilweise später zu Selbstmordattentätern werden berichtet.

Am Mittwoch wurde ein Themenabend zum Thema „Was hat Palästina für eine religiöse Bedeutung?“ abgehalten. Es waren 13 Besucher anwesend um über die religiöse Bedeutung von Palästina zu sprechen. Darunter gläubige Muslime (Türken und Palästinenser), gläubige Christen und Atheisten. Als Referenten kamen Pfarrer Otto Löber und Hasem Nazzal. Man sprach über den Glauben und die damit verbundene Bedeutung von Palästina an sich, die Unterschiede zwischen dem Christentum und dem Islam, Selbstmordattentätern, etc. Die Diskussion lief in sehr respektvoller Weise ab.

Am Donnerstag erreichte die Woche dann noch mal einen Höhepunkt. Über 30 Besucher kamen um Martin Glasennap von Medico International zu sehen und um über soziale Rechte, Grundrechte und Menschenrechte in Palästina und Israel zu sprechen. So ein buntes Volk wie bei dieser Veranstaltung kam in Hanau noch bei keiner vergleichbaren zusammen. Es waren gläubige Musliminnen (auch Kopftuchträgerinnen) gekommen,  Vertreter verschiedener Parteien. Palästinenser waren ebenfalls gekommen, auch eine Türkin die am Vortag schon einmal da war (sie arbeitet in der „Internationalen Humanitären Hilfsorganisation“)als auch ein Afrikaner. etc.

 Am Freitag wurde die sehr gelungene Woche mit einem Abschlussfest bei dem es ein hervorragendes Abschlussbuffet gab, abgeschlossen.

 


 

HaBE trug noch ein paar Gedichte vor. Sonya El-Gourj (die auch schon die Moderation bei dem Eröffnungskonzert übernahm) von der Palästinensischen Gemeinde bedanke sich bei uns für die Kooperation. HaBE bedanke sich ebenfalls bei den Palästinensern. „Auf ein nächstes Projekt – hoffentlich bald“ hieß es zum Schluss von Hassem Nazzal.

 


 

 


 
   
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